Wie jeden morgen sitze ich bei einer Tasse Kaffee mit Notizbuch und meinen Büchern in unserer Küche auf der Eckbank und genieße meine stille Stunde bevor der Tag beginnt.

Eine Weile hatte ich schon das intensive Rufen von Kohlmeisen wahrgenommen. … Jetzt schaute ich hoch und sah auf der Armlehne unseres Gartensessels eine Kohlmeise. Ich hatte das Gefühl, dass sie durch ihre Rufe und ihre wahrlich bewegende Präsenz vor meinen Augen versuchte meine Aufmerksamkeit zu erlangen.

Es gelang ihr! Wir schauten uns an und sie berührte mich, mein Herz. Dann sah ich mich um und entdeckte, dass die kleine Futterstation im Hibiskusbusch leer war … schließlich hatten wir Frühling … dennoch ich fühlte mich aufgefordert, ihr das zu geben was sie brauchte, stand auf um Futternachschub zu holen und befüllte mit einem Lächeln auf den Lippen die „Station“.

Zurück an meinem Platz in der Küche schaute zum Futterhäusle und entdeckte … die Meise. Sie hatte sich eine Erdnuss geholt und pickte auf ihr herum … Ein warmes Gefühl der Freude und Dankbarkeit durchflutete mich in diesem wunderbaren Moment – bis sie davonflog.

Diese kleine Meise berührte mich mit dem Zauber der Natur … und trug mich durch den Tag …

Und sobald ich daran denke zaubert sie ein Lächeln auf mein Gesicht.

Danke.

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