Märchen und Metaphern und ihre Impulse begleiten mich mein Leben lang. Schon als Kind ließen mich Märchen und Metaphern, die nach einem Stichwort aus meiner Mutter nur so heraussprudelten an ihren Lippen kleben, denn sie gaben mir, was ich in diesem Moment brauchte und so lernen durfte. Märchen, Metaphern, Geschichten waren und sind meine ständigen Begleiter: Persönlich, als Mutter und Ehefrau, in meiner fast 30-jährigen Tätigkeit als Rechtsanwältin sowie als Trainerin und Coach. Je nach Lebenssituation und Kontext nutze ich Metaphern und Bildsprache, um meinen Gesprächspartnern, Zuhörern, Lesern komplexe Themen, Sachverhalte leichter verständlich, zugänglich und anwendbar zu machen sowie Vorbehalte und Hürden abzubauen.

Beispielsweise eröffne ich als Rechtsanwältin gern das Thema Erbfolge und Testament im Rahmen einer Unternehmensnachfolge mit der Frage: „Was wäre wenn der … vom Luftballon überrollt wird“? Mit einem Lächeln auf den Lippen lässt es sich einfacher über das Sterben und über den Fall und die Konsequenzen sprechen, auch „wenn nicht der Reihenfolge nach gestorben wird“. und dann geht es ans Eingemachte …

Metaphern und Märchen sprechen den Menschen indirekt an. Sie sprechen ihn dort an, wo er ist unabhängig von seinen Aufgaben und seiner Rolle. Für mich sind Metaphern ideale Impulsgeber. Sie ermöglichen dem Zuhörer / Leser / Gesprächspartner selbst zur Brücke in sein Leben zu werden und den individuellen Kontext herzustellen, wenn er es möchte!

Was fasziniert mich an Märchen? Sie beruhigen den natürlichen Widerspruchs­geist des Menschen: „Das geht nicht weil …“ Jeder hat seinen Frieden, wenn das, was in „seiner“ realen Welt nicht möglich ist, in der fiktionalen Welt funktioniert. Damit erhöht sich die Chance mit Offenheit weiterzulesen und in die Geschichte einzutauchen. Den besonderen Reiz entfaltet ein Märchen in dem fließenden Übergang zwischen Realität und Fiktion, wobei der Leser die Zuordnung selbst vornimmt.

Märchen, fiktionale Geschichten bieten eine gute Grundlage, um aus Denkmustern auszusteigen. Sie erhöhen die Bereitschaft themenbezogenen Gedankenreisen zu unternehmen und eröffnen die Möglichkeit neue Perspektiven zu gewinnen.

Haben Sie Zeit und Lust für besondere Impulse? Lassen Sie sich von einer Abenteuergeschichte und ihren Metaphern fesseln und erleben Sie, wie der in der Märchenwelt erlernte Umgang mit Veränderungen und Herausforderungen Impulse für das reale Leben geben kann.

Tauchen Sie ein in die zauberhaft reale Welt einer turbulenten Familiengeschichte, die das Leben schreibt und entdecken Sie, wie das Mädchen mit den Zauberhänden lernt, die Herausforderungen ihres täglichen Lebens zu meistern, verborgene Schätze findet und letztlich zur „Gedankenbeherrscherin“ und Gestalterin ihrer Welt wird.

Viel Freude auf einer Entdeckungsreise Learning Journey besonderer Art.

7 Impulse zum Entdecken, Erforschen, Schätze sammeln
Anregung: Nehmen Sie sich Zeit, z. B. für jeden Impuls eine Woche. Spricht Sie ein Impuls an? Probieren Sie es einfach aus. Seien Sie aufmerksam und beobachten wie ein Detektiv was passiert. Was auch immer es sein mag. Notieren Sie Ihre Erfahrungen, Gedanken, Gefühle, Empfindungen ohne diese zu bewerten, so als seinen Sie ein Detektiv der seinem Auftraggeber berichtet:

1. Was zaubert ein Lächeln auf Ihr Gesicht?

2. Einen Moment innehalten, still sein.
(Wenn Sie möchten, schließen Sie sanft die Augen und achten auf ihren Atem. Finden Sie heraus, was Ihnen gut tut. Nur darauf kommt es an.)

3. Den Zauber der Natur entdecken und sei er noch so klein
Sehen Sie genau hin. (Welche Wirkung können Sie entdecken: Gedanken, Gefühle, körperlich sichtbar)

4. Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Fehler gemacht
Wie gehen Sie mit sich um? Welche Gedanken haben Sie über sich? Würden Sie genauso reagieren, wenn eine andere Person z. B. ihr/e Freund/in den gleichen Fehler gemacht hätte? Wären Sie verständnisvoller mit anderen als mit sich selbst? Wenn Sie möchten, probieren Sie etwas aus: Versuchen Sie zu sich selbst genauso freundlich und verständnisvoll zu sein, wie dem Freund gegenüber. … Der freundliche Umgang mit sich selbst ein Übungsfeld? 5. Aufmerksamkeit schenken Vielleicht geht es Ihnen auch manchmal so: Im geschäftlichen Kontext oder wenn Sie neue Bekanntschaften schließen, sind Sie aufmerksam, nehmen Ihr Gegenüber wahr, schauen ihn/sie an, hören zu. Schenken Sie die gleiche Aufmerksamkeit den Menschen, mit denen Sie täglich zusammen sind? Wie steht es mit Ihrem Partner, Ihren Kindern …? Experiment: Schenken Sie jeden Tag mindestens einer Person Ihrer Wahl volle Aufmerksamkeit und erleben was passiert. (Testphase eine Woche lang mindestens 1 Minute … darf verlängert werden!) Welche Gedanken, Gefühle und Reaktionen können Sie an sich und an ihrem Gegenüber beobachten … und wie ein Detektiv berichten?

6. Schenken Sie sich Aufmerksamkeit
Was tut Ihnen gut? Was ist Ihnen wichtig? Was wünschen Sie sich tief in Ihrem Herzen? Hören Sie sich zu! …

7. Wofür sind Sie dankbar?
(Wenn Sie an Dankbarkeit denken, wo spüren Sie Dankbarkeit im Körper? Lassen Sie Ihre Hand bei dem Gedanken an Dankbarkeit ihre Position finden)

Ich wünsche Ihnen viel Freude und Inspiration.

(Quelle: „Impulse für die besonderen Momente“, erhältlich bei www.bbcampus.de/shop)

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